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Sportgemeinschaft Motor Gohlis Nord e.V. - Abteilung Fußball

Historie
Die Historie unseres Vereins, erstellt von Sportfreund Ronny Reusch                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Historie FC Wacker 1895 bis SG MoGoNo Quellenangaben: Stadion_des_Friedens_(Leipzig)  Wacker_Leipzig Leipziger-Fussballverband.de 30 Jahre Gau Nordwestsachsen, Verband Mitteldeutscher Ballspielvereine von 1927 Der FC Wacker 1895 Leipzig wurde am 24. Februar 1895 aus einer Fusion von Concordia Leipzig und Saxonia Leipzig gegründet und Oktober 1918 in SC Wacker 1895 Leipzig umbenannt. Nach der Auflösung 1945 folgte 1949 die Neugründung als "MoGoNo". Die SG Motor Gohlis-Nord trägt noch heute ihre Heimspiele im Stadion des Friedens aus, der 1923 als Wacker-Stadion eröffneten Heimstätte des SC Wacker 1895. Ursprünglich wurde der Verein 1895 von Schülern der 1. Realschule und des König-Albert-Gymnasiums aus der Taufe gehoben. Auf dem Gohliser Exerzierplatz Karte 1893 wurden die ersten Wettspiele gegen Mannschaften der höheren Schulen in Leipzig sowie bereits bestehende Fußballvereine ausgetragen. Gohliser Exerzierplatz Der FC Wacker war im Sommer 1896 Gründungsmitglied des Verbandes Leipziger Ballspiel-Vereine und nahm auch bereits in der ersten Saison an dessen Meisterschaft teil. 1.Vereinslokal des FC Wacker 1898 Der gegnerische Druck, der von Schul-, und anderen Behörden aus auf dem damaligen FC lagerte, verhinderte in den ersten Jahren ein schnelleres Anwachsen der Mitgliederzahlen. So stellte Wacker erst im Spieljahr 1901/02 4 Mannschaften die erfolgreiche Ergebnisse bei Meisterschaften vorweisen konnten. Mit steigender Mitgliederzahl siedelte der FC Wacker im Frühjahr 1902 auf seinen neuen Wacker-Sportplatz am Debrahof über. Die 1. Mannschaft zählte zu den bekanntesten in Deutschland. 1908 gewann sie zum zweiten Mal die Meisterschaft. FC Wacker, Gaumeister 1908 Der Titel des Gaumeisters ging 1901,1902, 1908 und 1909 an den FC Wacker 1895. Wacker stellte in dieser Zeit für internationale Spiele gegen die Schweiz, England und Holland ihre besten Spieler. Bis zum Jahre 1914 war Wackers 1.Mannschaft diejenige, die in Leipzig an vorderster Stelle genannt wurde. Der ausbrechende 1. Weltkrieg entzog dem Verein in kürzester Zeit die Spieler der 1. Herren. Der Spielbetrieb konnte daher nur mit mäßigem Erfolg aufrechterhalten werden. 471 Mitglieder standen im Felde, 80 von ihnen, darunter die sportlich wertvollsten, kehrten nicht mehr zurück. Von 1909 an wurde im Verein der Leichtathletik mehr Augenmerk zugewendet. Der Beginn das Verständnis der sportlichen Betätigung unter eine größeren Masse der Bevölkerung zu bringen. Im Jahr 1913 bildete sich im Wacker die Schwimm-Abteilung. Kurz danach die Fecht-, und Tennis-, und Handball-Abteilung. Weitere Sportarten kamen schnell hinzu. Aus diesem Grund wurde der FC Wacker vom Fußball Club 1918 zum Sport Club SC Wacker 1895 Leipzig  umbenannt.          DFB Jubiläum 1925 Gedenkfeier am Völkerschlachtdenkmal FC Wacker 1898   Das Anwachsen der Mitglieder Wackers im Breitensport führte dazu, dass der Debrahof als Sportstätte viel zu klein geworden war. Bestrebungen eine großzügige Sportanlage auf dem Gelände des Leipziger Luftschiffhafens entstehen zu lassen, zerschlugen sich bereits mit Kriegsausbruch. Erst im März 1922 konnten die Verhandlungen für ein neues Stadion abgeschlossen werden. Eine Erbpacht von 103.000 m² wurde vom Rat der Stadt Leipzig in günstiger Lage zum Bau eines Stadions in Gohlis freigegeben. Im Mai 1922 wurde der Bau des Wackerstadions, dem heutigem Stadion des Friedens, begonnen. Wackerstadion Wackerbad Wackerbad im Bau Am 07. und 08. August 1926 fanden die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften auf der neuen Anlage statt. Ein neuer 100m Weltrekord  in 10,3 Sek wurde von König (Breslau) bei dieser Meisterschaft aufgestellt. Leichtathletik-Meisterschaften1926 im Wacker Stadion Die Ehrung Dr. Pelzer für seine großen Erfolge im Leipziger Wacker Stadion 1926 wurde Otto Peltzer  bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Leipzig viermaliger Deutscher Meister und hatte genauso viele nationale Rekorde gebrochen. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften1926 im Wacker Stadion SC Wacker 1926 Sprungturm im Wackerbad Leichtathletik-Meisterschaften1926 im Wacker Stadion Wacker Junioren Wacker 1.Mannschaft Mitteldeutscher Meister 1927 1929 qualifizierte sich der SC Wacker erneut für die Deutsche Meisterschaft. Im Endspiel um den  Mitteldeutschen Pokal schlug Wacker den Dresdner SC. In der Deutschen Meisterschaft war bereits im  Achtelfinale gegen den FC Schalke 04 mit 1:5 Schluss.   Im Fußball wurde in der Zeit des Nationalsozialismus die Gauliga Sachsen gebildet. Von 1895/96, bzw. 1897 bis einschließlich der Saison 1936/37 spielte der FC/SC Wacker immer in der höchsten Spielklasse. 1933 gehörte Wacker zu den Gründungsmitgliedern der von den Nationalsozialisten geschaffenen Gauliga Sachsen, aus der sie 1937 abstiegen, es gelang erst 1940 der Wiederaufstieg, gefolgt vom direkten Wiederabstieg. 1940/41 folgte nach dreijähriger Zweitklassigkeit eine Saison in der inzwischen in „Bereichsklasse Sachsen“ umbenannten höchsten Liga, die mit dem sofortigen Abstieg endete. In der letzten Kriegssaison 1944/45 nahm der SC Wacker in Staffel 2 der sächsischen Kriegsklasse im Sportkreis „Leipziger Schlachtfeld“ teil. Auf Grund der aussichtslosen Kriegssituation war der Gau Sachsen in dieser Spielzeit aufgeteilt worden. · Mitteldeutscher Meister: 1902, 1908 · Meister im Verband Leipziger Ballspiel-Vereine: 1900 (wurde letztmals nach dem Kalenderjahr gespielt) · Meister im Gau I bzw. Gau Nordwestsachsen später Gau Groß-Leipzig im Verband Mitteldeutscher Ballspiel- Vereine: 1901/02, 1907/08, 1931/32, 1932/33 · Meister der Bezirksklasse Leipzig (2. Liga): 1938/39 und 1939/40 und Klasse 1 Leipzig (2. Liga): 1941/42 · Teilnehmer an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft: 1908, 1929 (als mitteldeutscher Vizemeister) · Pokalsieger des Verbandes Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine: 1928/29 · Gottfried Weimann war als Speerwerfer zwischen 1932 und 1936 fünffacher Deutscher Meister und nahm an den Olympischen Spielen 1932 und 1936 teil. Ehemalige Spieler · Erich Albrecht – Nationalspieler (England Amateure 13. Mai 1909, Rechtsaußen) · Hans Riso – Nationalspieler (Schweiz 3. April 1910, Torwart) · Otto Reislant – Nationalspieler (Belgien 16. Mai 1910, Halblinks) · Heinz Carolin Der SC Wacker Leipzig wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelöst. Der Nachfolgeverein heißt 1949 SG Motor Gohlis-Nord Leipzig. MoGoNo kickte zwischen 1958 - 1963 in der dritthöchsten Spielklasse der DDR, der II. DDR-Liga und  qualifizierte sich 1959, 1960 und 1962 für den FDGB-Pokal.   Eingang Stadion des Friedens Leipzig Gohlis  SG MoGoNo 1970  Hervorgegangen aus dem SC Wacker 1895 wurde die Abteilung Fußball die Stärkste Abteilung der 1949 entstandenen SG Motor Gohlis-Nord. Im Gründungsjahr 1949 zählte man 400 Mitglieder in den Abteilungen Fußball, Kegeln, Schwimmen, Turnen/Gymnastik und Tennis. Der Höhepunkt wurde in den 80iger Jahren mit 3.100 Mitgliedern in 17 Sportarten gesetzt und somit wurde die SG MoGoNo einer der größten Sportvereine in der DDR. Jedoch gingen die Fußballtalente zu den damals „größeren“ Vereinen wie LOK, Chemie und Rotation 1950 mit angeschlossenem Leistungszentrum. Dennoch etablierte sich die SG MoGoNo mit allen Mannschaften in den 70iger und z.T. 80iger Jahren in der Bezirksliga bzw. Bezirksklasse. Einstige DDR-Oberliga Spieler wie Günther Busch und Peter Nauert kamen aus den Reihen der SG MoGoNo. Bis dahin (auch finanziell) durch den Trägerbetrieb „VTA“  gut behütet, musste die SG nach der „Wende“ schnell auf eigenen Füßen stehen. Im Sommer 1991 musste die SG MoGoNo, bist dahin spielend auf dem heutigem Gelände der SG Rotation 1950 (Delitzscher Straße), zurück ins Stadion des Friedens ziehen. Dieses bedeutete einen Umzug in ein marodes Stadion nachdem mit mühevoller Arbeit ein Vereinsheim mit viel Eigeninitiative erbaut wurde.   

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